Auftrittskompetenz: Nicht die Folien entscheiden – sondern Du

Auftrittskompetenz: Nicht die Folien entscheiden – sondern Du

Du kannst fachlich brillant sein, Deine Zahlen kennen und eine perfekte PowerPoint erstellt haben. Und trotzdem kann es passieren, dass Deine Botschaft nicht ankommt.

Warum?

Weil Präsentieren nicht nur bedeutet, Informationen weiterzugeben. Es bedeutet, Menschen zu erreichen.

Genau hier beginnt Auftrittskompetenz.

Was macht einen guten Auftritt aus?

Wenn ich Menschen trainiere, geht es nicht einfach darum, gerade zu stehen, langsamer zu sprechen oder Blickkontakt zu halten.

Es geht um die Frage:
Was passiert mit mir, wenn plötzlich alle Augen auf mich gerichtet sind?
Werde ich nervös? Spreche ich schneller? Will ich alles perfekt machen? Verliere ich meinen roten Faden? Oder schaffe ich es, präsent zu bleiben und mein Gegenüber wirklich mitzunehmen?

Auftrittskompetenz bedeutet für mich deshalb nicht, keine Nervosität zu haben.
Sie bedeutet, trotz Nervosität präsent und handlungsfähig zu bleiben.

Diese Fähigkeit ist trainierbar.
Vom Auftritt zur Wirkung.
Doch ein souveräner Auftritt allein reicht nicht.

Die entscheidende Frage lautet:

Was soll bei meinem Publikum hängen bleiben?

Nicht: Was möchte ich alles erzählen?

Sondern: Was soll mein Gegenüber verstehen, fühlen oder danach tun?

Damit verändert sich eine Präsentation grundlegend.

Denn es geht nicht darum, möglichst viele Informationen auf möglichst viele Folien zu packen. Es geht um eine klare Botschaft, einen roten Faden, eine verständliche Geschichte und eine Form der Visualisierung, die Inhalte im Kopf verankert.

Genau hier setzt Besser Präsentieren mit dem Workshop «Präsi-Profi» an.

Menschen und ihre Präsentationen entscheiden. Nicht die Folien.

Besser präsentieren bedeutet nicht, schöner zu präsentieren.<br />
Sondern wirkungsvoller zu kommunizieren.<br />

©Copyright: Ancilla Schmidhauser & Helene Schoch

Bei Besser Präsentieren verbinden wir Auftrittskompetenz mit Storytelling, Visualisierung und klarer Kommunikation.

Unser Ansatz: Keine Folienschlacht. Keine reine Informationsvermittlung. Sondern echte Wirkung.

Im Workshop „Präsi-Profi“ geht es darum, komplexe Inhalte auf den Punkt zu bringen, eine klare Kernbotschaft zu entwickeln, Vertrauen aufzubauen und Menschen zu erreichen – im Pitch, im Meeting, vor der Geschäftsleitung oder auf der Bühne.

Dabei verbinden wir Erkenntnisse aus Psychologie, Neurologie und Konsumentenforschung mit Storytelling, Visualisierung und konkreter Business-Praxis.

 

Was ich aus dem Sport mit ins Business nehme

Meine Arbeit kommt stark aus dem Sport. Und dort zeigt sich immer wieder:

Leistung allein reicht nicht.

Du kannst perfekt vorbereitet sein und trotzdem im entscheidenden Moment nicht das abrufen, was eigentlich in Dir steckt.

Genau dasselbe erleben Menschen im Business:

Beim wichtigen Pitch.
Bei der Präsentation vor der Geschäftsleitung.
Im Kundengespräch.
Bei einer Moderation.
Oder wenn plötzlich jemand sagt: „Kannst Du das kurz erklären?“

Dann zählen Fokus, Selbststeuerung, Präsenz und die Fähigkeit, schnell auf den Punkt zu kommen.

 

Auftrittskompetenz ist trainierbar

Du kannst lernen, mit Nervosität umzugehen.

Du kannst lernen, Deine Botschaft zu reduzieren.

Du kannst lernen, Geschichten zu erzählen und Inhalte sichtbar zu machen.

Und Du kannst lernen, einen Raum einzunehmen, ohne Dich hinter PowerPoint zu verstecken.

Denn eine perfekte Folie kann eine schlechte Botschaft nicht retten.

Eine gute Botschaft braucht manchmal überhaupt keine Folie.

Meine Top 5 für einen wirkungsvollen Auftritt

 

  1. Kenne Deine eine Kernbotschaft.
    Wenn Dein Publikum nur einen Satz mitnimmt – welcher soll es sein?
  2. Sprich für Dein Publikum, nicht für Deine Folien.
    Frage Dich: Was interessiert, bewegt oder beschäftigt mein Gegenüber?
  3. Reduziere statt zu überladen.
    Weniger Informationen können mehr Wirkung erzeugen.
  4. Nutze Story & Visualisierung.
    Menschen erinnern sich nicht nur an Fakten – sie erinnern sich an Zusammenhänge, Bilder und Geschichten.
  5. Sei präsent – nicht perfekt.
    Deine Persönlichkeit ist kein Störfaktor Deiner Präsentation. Sie ist ein Teil ihrer Wirkung.

Denn am Ende zählt nicht, wie viele Folien Du gezeigt hast.

Es zählt, was bei den Menschen angekommen ist.

Besser präsentieren bedeutet deshalb nicht, schöner zu präsentieren.
Sondern wirkungsvoller zu kommunizieren.

Erfahre mehr über das Präsentationstraining von Helene Schoch & Ancilla Schmidhauser.

Der nächste Präsentationskurs «Präsi-Profi»: 5. November 2026

Wie Du Deine Präsentation «snack-able» machst und Dein Zielpublikum abholst

Wie Du Deine Präsentation «snack-able» machst und Dein Zielpublikum abholst

Edutainment
Von Bullet-Points übersäte und mit Texten in kleiner Schrift vollgepflasterte Folien waren früher Standard. Leider sieht man sie heute noch immer wieder und ahnt, welches Leiden sie beim Zielpublikum auslösen. Heute ist Storytelling ein MUSS, das Inhalte mit Hilfe einer Storyline, Bildern, Videos, usw. Zielpublikum-gerecht transportiert und für Information und Unterhaltung sorgt. Die professionelle Aufbereitung ist heute ebenfalls ein MUSS.

Interaktivität
Die kürzere Aufmerksamkeitsspanne (insbesondere bei virtuellen und hybriden Präsentationen) und Anforderungen unseres Gehirns machen die Aufbereitung von Inhalt in sogenannten Snacks erforderlich. Snacks sind kleine, leicht verdauliche (sprich verständliche) Informationen, angereichert mit einer Portion Unterhaltung. Ein wichtiger Aspekt sind Interaktionen: Das Zielpublikum möchte nicht nur angesprochen, sondern eingebunden werden. Engagement wird möglich z.B. durch Umfragen, Chats, Q&A-Tools, usw.

Hybrid und virtuell
Häufig finden Präsentationen virtuell oder gleichzeitig physisch und virtuell (hybrid) statt. Hier sinkt die Aufmerksamkeitsspanne aufgrund der virtuellen Müdigkeit schneller. Gleichzeitig zeigt sich bei beiden Formen eine höhere Hemmnis des Zielpublikums, mit den Präsentierenden in Interaktion zu treten. Ein Chat ermöglicht es den Teilnehmenden, sich mit weniger Hemmung zu äussern, auch bei kritischen Fragen und eröffnet Dialoge. Der Inhalt muss erst recht unterhaltsam, auf den Punkt sein und einer Struktur folgen. Die Anzahl der Slides sowie deren Inhalt muss entsprechend reduziert sein, die Inhalte sollten möglichst viele Sinne ansprechen (Bilder, Videos, Audios, usw.) und für Überraschung sorgen.

Technische Kompetenzen
Plattformen wie Zoom, MSTeams, usw. sowie die Tools für Interaktion und Engagement wie Mentimeter, Padlet, Miro, usw. müssen beherrscht werden, ebenso die unterschiedlichen Setups von Kamera, Ton, Licht, usw. für die hybride und virtuelle Präsentation.

KI
Tools wie PowerPoint nutzen KI für Designvorschläge, Designtools wie Canva ermöglichen einfach Design, und adaptive Systeme wie Emotion AI passen Inhalte in Echtzeit an die Reaktion des Publikums an.

Die 5-Schritte-Snack-Regel

 

  1. Vorbereitung
    Analysiere Dein Zielpublikum: Was wollen die? Was wissen sie? Was ist für die relevant? Was überrascht die? Was sind sie bereit zu leisten? Haben sie Präferenzen? Usw.
  2. Storyline & Storytelling
    Was ist die Kernbotschaft? Was soll das Zielpublikum im Kopf und Herz mitnehmen? Was tun? Baue die Storyline z.B. mit Hilfe des 3-Akters, verteile die Rollen, vergib die relevante Helden-/Heldinnenrolle. Baue Spannung ein sowie die entsprechenden Interaktionen für die Einbindung. Innerhalb der einzelnen Akte kannst Du nochmals in die 3-Akte untergliedern, für sehr komplexe Inhalte eine grosse Erleichterung für das Zielpublikum. Generell gilt: weniger ist mehr und je einfacher, desto besser. Wir überschätzen in der Regel den Expertenstatus und die Aufnahmefähigkeit des Zielpublikums.
  3. Präsentationsmittel und Interkationstools
    Erstelle die Slides und alle weiteren Mittel für die Präsentation und Interaktion. Flip Charts, eigene Skizzen/Visualisierungen, Gegenstände und andere haptische Mittel sind starke Differenzierungsmittel und heben Dich hervor. Denke an die Menge von Inhalt pro Slide (Schriftgrösse, Bilder, Anzahl Slides pro Zeiteinheit, usw.).
  4. Testen
    Teste vorab Deine Präsentation und hole Dir Feedback ein. Den Perspektivenwechsel vorzunehmen, gelingt uns selbst (insbesondere am Anfang) nicht so einfach. Hilfreich ist hier die ehrliche Aussensicht einer Testperson. Nimm Anpassungen vor.
  5. Üben
    Bist Du unsicher oder möchtest überzeugen, dann übe im Vorfeld. Nimm Dich auf und teste, was Du hörst und siehst. Wie findest Du es, wenn Du ehrlich mit Dir bist? Wir haben blinde Punkte und übersehen gerne, dass wir das Zielpublikum nicht anschauen oder nur einen Teil anschauen, uns ständig hin und her bewegen, Füllwörter wie «ääähhh» benutzen. Auch das simultane Bedienen von Powerpoint, der Chat-Funktion, Licht, usw. braucht Übung.

Jetzt aktuelle Kurse Region Zürich:

In unseren Kursen lernst Du, wie Du eine überzeugende Präsentation aufbereitest, Dein Zielpublikum analysierst, die Storyline entwickelst, Storytelling anwendest, eigene kraftvolle Visualisierungen erstellst und einbindest und Dein Zielpublikum überzeugst.

Hier findest Du die nächsten Kursdaten, Kundenstimmen und weitere Informationen