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	<title>visueller Kanal Archive - Präsentationskurs Schweiz – Kommunikation, die Menschen bewegt.</title>
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	<description>Mit Vertrauen, Klarheit, Präsenz und Persönlichkeit. Für Führungskräfte und Unternehmen.</description>
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		<title>Was die Hirnforschung über gute Präsentationen verrät</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ancilla Schmidhauser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 16:07:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lernmethoden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://besser-praesentieren.ch/was-die-hirnforschung-ueber-gute-praesentationen-verraet/">Was die Hirnforschung über gute Präsentationen verrät</a> erschien zuerst auf <a href="https://besser-praesentieren.ch">Präsentationskurs Schweiz – Kommunikation, die Menschen bewegt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Warum unser Gehirn keine PowerPoint-Datei ist – und was das für wirksames Präsentieren bedeutet.</strong></p>
<p>Unser Gehirn liebt Ordnung.</p>
<p>Es sortiert, filtert, vergleicht und sucht nach Mustern. Gleichzeitig ist seine Verarbeitungskapazität begrenzt.</p>
<p>Für Präsentierende bedeutet das eine einfache Konsequenz:</p>
<p><strong>Wer alles sagen will, erreicht am Ende oft weniger.</strong></p>
<p>Die Hirnforschung liefert einige spannende Hinweise darauf, wie wir Informationen so vermitteln können, dass Menschen zuhören, verstehen und sich erinnern.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>1. Aufmerksamkeit ist begrenzt</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Während einer Präsentation konkurriert deine Botschaft mit vielen anderen Reizen: Smartphone, Gedanken, Geräusche, Müdigkeit – und der Frage, was es wohl zum Mittagessen gibt.</p>
<p>Das Gehirn filtert deshalb ständig.</p>
<p><strong>Relevanz gewinnt.</strong></p>
<p>Beginne also nicht unbedingt mit Hintergrundinformationen, sondern mit dem, was für dein Publikum interessant oder wichtig ist:</p>
<p>Eine Frage. Ein überraschender Fakt. Ein Problem. Eine konkrete Situation.</p>
<p><strong>Erst Aufmerksamkeit. Dann Information.</strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>2. Das Gehirn braucht Struktur</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Eine Fülle von Informationen ohne erkennbaren Zusammenhang ist anstrengend zu verarbeiten.<br />Menschen wollen wissen:</p>
<p><strong>Wo stehen wir? Wo geht es hin? Warum ist das wichtig?</strong></p>
<p>Deshalb hilft eine klare Dramaturgie.</p>
<p>Zum Beispiel:<br /><strong>Ausgangslage → Herausforderung → Lösung → nächster Schritt</strong></p>
<p>Das ist mehr als eine schöne Struktur. Es gibt dem Gehirn einen roten Faden.</p>
<p>Und ein roter Faden macht komplexe Inhalte leichter verständlich.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wenn komplexe Inhalte zu schnell und ohne ausreichende Struktur präsentiert werden, kann eine Form von <strong>kognitiver Überlastung</strong> entstehen (<strong>Richard E. Mayer</strong>, <em>Cognitive Theory of Multimedia Learning; Using Multimedia for E-Learning; Journal of Computer Assisted Learning (2017)</em>; <strong>Mayer &amp; Pilegard</strong>, <em>Principles for Managing Essential Processing in Multimedia Learning).</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>3. Arbeitsgedächtnis: Weniger ist mehr</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Unser Arbeitsgedächtnis kann nur eine begrenzte Menge an Informationen gleichzeitig verarbeiten.</p>
<p>Eine Folie mit 14 Bulletpoints, einem Diagramm, drei Zahlen und einem langen Zitat ist deshalb selten ein Geschenk.</p>
<p><strong>Sie ist eine Denksportaufgabe.</strong></p>
<p>Besser:</p>
<p>Eine klare Aussage.</p>
<p>Eine visuelle Unterstützung.</p>
<p>Ein Gedanke nach dem anderen.</p>
<p>Und wenn etwas nicht unbedingt verstanden werden muss, um die Kernbotschaft zu erfassen:</p>
<p><strong>Weg damit.</strong></p>
<p>Reduktion ist keine Vereinfachung des Themas.</p>
<p>Sie ist eine Verbesserung der Kommunikation.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Annahme einer <strong>begrenzten Verarbeitungskapazität</strong> besagt: Menschen können nicht unbegrenzt viele Informationen gleichzeitig verarbeiten. Das sogenannte <em>Coherence Principle</em> empfiehlt, irrelevantes Material zu reduzieren (<strong>Richard E. Mayer</strong>, <em>Cognitive Theory of Multimedia Learning; Using Multimedia for E-Learning; Journal of Computer Assisted Learning (2017)</em>; <strong>Mayer &amp; Pilegard</strong>, <em>Principles for Managing Essential Processing in Multimedia Learning)</em>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>4. Bilder schaffen Anker</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Unser Gehirn verarbeitet visuelle Informationen auf besondere Weise.</p>
<p>Ein gutes Bild, eine Metapher oder eine einfache Visualisierung kann deshalb helfen, einen abstrakten Gedanken greifbar zu machen.</p>
<p>Aber Achtung:</p>
<p><strong>Bild ist nicht gleich Dekoration.</strong></p>
<p>Ein Bild sollte etwas erklären, emotionalisieren oder einen Gedanken verankern.</p>
<p>Wenn es nur hübsch aussieht, kann es meistens auch weg.</p>
<p><strong>Fokus:</strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_0">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img fetchpriority="high" decoding="async" width="700" height="1050" src="https://besser-praesentieren.ch/wp-content/uploads/2026/09/Schema-Information.jpg" alt="Bild ist nicht gleich Dekoration.&lt;br /&gt;
Ein Bild sollte etwas erklären, emotionalisieren oder einen Gedanken verankern.&lt;br /&gt;
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Bild: vereinfachtes Modell</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Theorie des multimedialen Lernens: visuelle und verbale Informationen werden über unterschiedliche Verarbeitungssysteme aufgenommen, wobei beide Systeme begrenzte Kapazitäten haben. Lernen entsteht unter anderem dadurch, dass ausgewählte Informationen organisiert und miteinander sowie mit Vorwissen verknüpft werden (<strong>Richard E. Mayer</strong>, <em>Cognitive Theory of Multimedia Learning; Using Multimedia for E-Learning; Journal of Computer Assisted Learning (2017)</em>; <strong>Mayer &amp; Pilegard</strong>, <em>Principles for Managing Essential Processing in Multimedia Learning)</em>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>5. Emotion hilft beim Erinnern</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #000000;">Was uns berührt, überrascht oder persönlich betrifft, bekommt eher unsere Aufmerksamkeit.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Deshalb dürfen Business-Präsentationen durchaus Emotionen enthalten.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Nicht künstlich.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Nicht dramatisch.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Sondern relevant.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Was bedeutet das für Menschen? Was steht auf dem Spiel? Warum lohnt es sich, etwas zu verändern?</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Eine Zahl informiert.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Eine Bedeutung bleibt eher hängen.</span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>6. Das Gehirn liebt Aha-Momente</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ein besonders wirksamer Moment in einer Präsentation ist der Moment, in dem etwas <strong>zusammenpasst</strong>.</p>
<p>„Ach so!“</p>
<p>Eine gute Präsentation liefert deshalb nicht einfach fertige Antworten.</p>
<p>Sie führt Menschen gedanklich dorthin, dass sie Zusammenhänge selbst erkennen können.</p>
<p>Eine Frage kann dabei oft mehr bewirken als eine weitere Folie.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Praktischer Tipp: Der Hirn-Check für deine nächste Präsentation</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bevor du deine Präsentation abschickst, prüfe sie einmal nicht aus Sicht des Experten – <strong>sondern aus Sicht des Gehirns deines Publikums:</strong></p>
<p>👀 <strong>Aufmerksamkeit</strong>:<br />Was ist mein stärkster Einstieg?</p>
<p>🧭 <strong>Struktur</strong>:<br />Ist der rote Faden jederzeit erkennbar?</p>
<p>🧹 <strong>Reduktion</strong>:<br />Welche Information kann weg?</p>
<p>🖼️ <strong>Visualisierung</strong>:<br />Welche Botschaft könnte ein Bild oder eine einfache Grafik besser vermitteln?</p>
<p>❤️ <strong>Bedeutung</strong>:<br />Warum sollte mein Publikum das wichtig finden?</p>
<p>💡 <strong>Aha</strong>:<br />Wo entsteht der Moment: „Jetzt verstehe ich es“?</p>
<p>Und dann kommt der vielleicht wichtigste Test:</p>
<p><strong>Was soll 24 Stunden später noch im Kopf sein?</strong></p>
<p>Wenn du darauf keine klare Antwort hast, wird es deinem Publikum vermutlich ähnlich gehen.</p>
<p><strong>Gute Präsentationen überfordern das Gehirn nicht.</strong><br /><strong>Sie führen es.</strong></p>
<p><strong>Besser präsentieren heisst deshalb auch: verstehen, wie Menschen Informationen aufnehmen – und daraus eine Präsentation machen, die nicht nur gehört, sondern verstanden und erinnert wird.</strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_icon et_pb_icon_0 et_animated et-waypoint">
				<span class="et_pb_icon_wrap "><span class="et-pb-icon">"</span></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Jetzt aktuelle Kurse Region Zürich &amp; Zug:</strong></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>In unseren Kursen lernst Du, wie Du eine überzeugende Präsentation aufbereitest, Dein Zielpublikum analysierst, die Storyline entwickelst, Storytelling anwendest, eigene kraftvolle Visualisierungen erstellst und einbindest und Dein Zielpublikum überzeugst.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_1">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="250" height="250" src="https://besser-praesentieren.ch/wp-content/uploads/2025/08/besser-praesentieren-Anmeldung-Workshop.png" alt="Werde Präsi-Profi" title="besser-praesentieren-Anmeldung-Workshop" srcset="https://besser-praesentieren.ch/wp-content/uploads/2025/08/besser-praesentieren-Anmeldung-Workshop.png 250w, https://besser-praesentieren.ch/wp-content/uploads/2025/08/besser-praesentieren-Anmeldung-Workshop-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" class="wp-image-1119" /></span>
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				<a class="et_pb_button et_pb_button_0 et_pb_bg_layout_light" href="https://besser-praesentieren.ch/#anmeldung" data-icon="$">Mehr Infos: Workshop 5. November 2026</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
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												<span class="nav-label">Körpersprache beim Präsentieren: Was du sagst, bevor du sprichst</span><span class="meta-nav"> &rarr;</span>
					</a>
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			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://besser-praesentieren.ch/was-die-hirnforschung-ueber-gute-praesentationen-verraet/">Was die Hirnforschung über gute Präsentationen verrät</a> erschien zuerst auf <a href="https://besser-praesentieren.ch">Präsentationskurs Schweiz – Kommunikation, die Menschen bewegt.</a>.</p>
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